"Kein Abschluss ohne Anschluss"
Zielsetzung
der Oberschulen im Land Brandenburg
Die
Oberschule vermittelt eine grundlegende oder erweiterte allgemeine Bildung und
umfasst den Bildungsgang zum Erwerb der erweiterten Berufsbildungsreife und den
Bildungsgang zum Erwerb der Fachoberschulreife. Sie soll eine individuelle
Bestimmung der Schullaufbahn in der Sekundarstufe I auch im Hinblick auf ihre
Fortsetzung in der Sekundarstufe II entsprechend den Fähigkeiten, Leistungen und
Neigungen der Schülerinnen und Schüler ermöglichen, insbesondere durch eine
individuelle Vermittlung vertiefter allgemeiner Bildung.(§ 19 Sek-I-V)Das Ziel unserer Oberschule ist es,
Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer erreichten Abschlüsse die zur
Anschlussfähigkeit zu einer Berufsausbildung oder zu einer weiterführenden
Schulausbildung zu befähigen.
Deshalb haben wir unserem Schulprogramm den Arbeitstitel: - Kein Abschluss ohne Anschluss - gegeben.
Wir haben und auf folgendes Leitbild verständigt: Bildung ist nur bei annehmbarer Disziplin möglich. Jeder ist wertvoll !
Das ist unsere Schule!
Im Mittelpunkt des Schwerpunktes Bildung steht das Ziel, Schülerinnen und Schüler entsprechend der Bildungsstandards mit fachlichen Kompetenzen auszustatten. Dabei stehen nicht nur die zu erreichenden Abschlüsse an einer Oberschule im Mittelpunkt, sondern auch die Anschlussfähigkeit an eine weitere schulische oder berufliche Bildung. Die Schulkonferenz hat zunächst entschieden, dass an der Oberschule Brieselang im integrativen System unterrichtet wird. Bei einer eventuellen 3-Zügigkeit ist es auch vorstellbar im kooperativen System ab Klassenstufe 7 oder 9 zu unterrichten. Die entsprechenden Beschlüsse fasst die Schulkonferenz zu Beginn eines Schuljahres.
Diese Abschlüsse sind an unserer Oberschule zu erreichen: >>>>>
Bildungsstandards zur Erreichung der Zielsetzung:
-
gesicherte Grundbildung in Deutsch, Mathe, Englisch, Naturwissenschaften,
- Stärken
und Begabung fördern - leistungsdifferenzierte Kurse,
- Hilfe bei Lernschwierigkeiten
- Fö.-Std. Deutsch, Mathe, Englisch,
- Entwicklung und Stärkung der
Persönlichkeit
fachliche Kompetenz
- Kompetenzentwicklung, die in eine spätere berufliche Ausbildung münden
können,
- grundlegende
Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift,
- Beherrschung
einfacher Rechentechnik,
- grundlegende
naturwissenschaftliche Kenntnisse,
- grundlegende
wirtschaftliche Kenntnisse,
- Grundkenntnisse in
Englisch, Computerkenntnisse
Die Zielstellung wird umgesetzt
durch:
- Umsetzung der Kontigentstundentafel
mit Verstärkung des Unterrichtes in den Fächern Deutsch und Mathematik, je
nach schulorganisatorischer Möglichkeit
- Ab Klassenstufe 7 werden die
Wahlpflichtkurse WAT, Französisch, Naturwissenschaften angeboten,wobei das Fach WAT
Technik, Hauswirtschaft und Informatik beinhaltet.
- Wahlpflichtunterricht II
ab Klasse 9 in den Fächern Informatik, Sport, Kunst, Musik sowie die Arbeit in der Schülerfirma,
- Leistungsdifferenzierung ab Klasse 7(laut Sek.-I-V),
- Abschlussprüfung Kl.
10, Facharbeiten Kl. 9, Vergleichsarbeiten Kl. 8,
- Projekte zu fächerübergreifenden Unterricht,
- Arbeit der
Fachkonferenzen stärken auf den Bereih der Kompetenzentwicklung fokussieren,
- Evaluation der
Ergebnisse der Prüfungen Klasse 10 und der Vergleicharbeiten,
- Entwicklung der
Beratungsgespräche mit den Eltern zum Elternsprechtag zu Gesprächen zu Entwicklungsgesprächen gestalten und Vereinbarungen zum erreichbaren
Schuljahres- oder Schulabschluss
abschließen
Entwicklungsziele:
- Schaffung von
Zeitreserven um individueller mit Schülern und Eltern zu arbeiten (Vorschlag: Unterrichtszeit auf
40 min reduzieren und die gewonnene Zeit für das individuelle Lernen nutzen)
- Angebot von
Förderunterricht im Ganztagsbereich ab dem Schuljahr 07/08,
- Schulinterne
Fortbildung zur Problematik der Gesprächsführung mit Eltern und Schülern in Konfliktsituationen
These: Bildung ist nur bei annehmbarer Disziplin möglich! Wir sehen deshalb die Erziehung als einen Schwerpunkt bei der Arbeit mit unseren Schülern an.
Unter dem Arbeitstitel „Jeder ist wertvoll“ sind die Erziehung zu Teamfähigkeit, Höflichkeit und Freundlichkeit sowie einem gewaltfreien Umgang miteinander unsere Ziele.
Das Erreichen dieser Ziele
wollen wir durch die Stärkung des sozialen Lernens im Unterricht erreichen.
Schwerpunkte dabei sind:
- Verbesserung des Klassen-
und Schulklimas,
- Umgang mit Konflikten,
- Abbauen von Angst,
- gemeinsames Lernen
Herausbildung von persönlichen Kompetenzen: Zuverlässigkeit, Ausdauer, Belastbarkeit, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit, Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik, Kreativität
Die Umsetzung dieser Ziele
erfolgt durch:
- Sockeltraining zu Arbeits-
und Methodentraining zu Beginn jedes Schuljahres mit Schwerpunktthemen, die
klassenstufenspezifisch durch die Klassenleiter der einzelnen Klassenstufen vorbereitet
werden,
- Gestaltung des Klassen- und
Fachraumes,
- verstärkte Arbeit mit
Schülerrat, durch Frau Mönnig als Verbindungslehrkraft,
- Streitschlichterausbildung
Es muss und Gelingen bei allen Schülerinnen und Schülern das Gefühl zu entwickeln „Das ist unsere Schule“ Dabei muss vor allem den Schülerräten ihre besondere Verantwortung nahe gebracht werden. Mit Unterstützung der RAA Brandenburg werden die Schülerräte zu Beginn des Schuljahres von Mitarbeitern und Kollegen geschult, um ihre besonderen Aufgaben und ihre Verantwortung zu kennen. Die Klassenräte werden über das gesamte Schuljahr von einem Lehrerteam begleitet und unterstützt.
Vorhaben im Schuljahr
2009/20010:
- Schulung und
Befähigung von Klassenräten,
- Überarbeitung eines
Schülerversprechens statt der bisherigen Hausordnung,
- Begleitung unserer
Schüler bei den Projekten „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“
und
„Schulen zeigen Flagge“
- Aufbau einer
Schulpartnerschaft mit der Escuela Millahue in Santiago de Chile,
- lernpartnerschaftliche Begegnung in Chile,
- fächerübergreifende
Projektwoche „globales Lernen“ im Januar 2010,
- Planung von
gemeinsamen Aktivitäten bis hin zum Hoffest,
- Würdigung von
Schülerleistungen bei Veranstaltungen der Schule und der Gemeinde (bester Schüler der
Klassenstufe wird beim Bürgermeisterempfang gewürdigt)
Entwicklungsziele - Visionen-
Die Verantwortung der Schule im
Umgang mit Regeln, Normen und Werten soll durch viele Beteiligte mitgetragen
werden, das können Eltern, Jugendlichen und Gemeindevertreten sein. Gemeinsam
mit dem Jugendhilfebeirat, dem Ausschuss für Bildung und Soziales und dem
Seniorenbeirat sollte angedacht werden in der Gemeinde ein „Lokales Bündnis
für Familien“ ins Leben zu rufen. Ausgehend von der
lernpartnerschaftlichen Begegnung und einer internationalen Schulpartnerschaft
soll zum Schuljahr 2010/2011 das Fach „globales Lernen“ im Wahlpflichtbereich II
ab Jahrgangsstufe 9 eingeführt werden.
Die Eltern sind der wichtigste Partner bei der Bildungs- und Erziehungsarbeit unserer Jugendlichen. Alle Eltern werden in Elternversammlungen und Konferenzen der Mitwirkungsgremien über die weitere Arbeit am Schulprogramm unserer Oberschule informiert und einbezogen. Eine Verbesserung der Elternarbeit heißt vor allem eine gute Information der Eltern über das Schulleben. Neben der Mitwirkung in der Gewinnung von Eltern die uns unterstützen ist die aktive Einbeziehung von Eltern in schulische Projekte und Veranstaltungen notwendig. Deshalb haben und wollen wir folgende wir folgende gemeinsame Schwerpunkte weiterführen oder durchführen:
- Aktion Eltern für Eltern:
Informationen von Eltern für Eltern der 5. und 6. Klassen der Grundschulen
- Elternabende zu Themen: Berufsfindung, Suchtproblematik,
Gewaltprävention und Rechtsextremismus
-
Zukunftstag:
Eltern stellen ihre Betriebe bei Betriebsbesuchen vor
- Eltern als
Kooperationspartner: Leitung von Arbeitsgemeinschaften im Ganztagsbereich
- Eltern unterstützen:
Schulfeste, Klassenfahrten und Wandertage
Unser Ziel ist
es:
Einbeziehung
der Eltern für Belange der Schule stärken und eine Vernetzung von Angeboten in
der Gemeinde zu schaffen, um Eltern Hilfe anzubieten, die familiäre oder soziale
Probleme haben.
Zur Stärkung des Gefühls: „Das ist meine Schule“ werden wir gemeinsam mit unseren Schülern, Lehrern und Kooperationspartnern Projekte und Höhepunkte im Schulleben vorbereiten, die vor allem Die Kommunikation und das gemeinsame, jahrgangsübergreifende Arbeiten fördern. Hierzu ist es notwendig, dass alle Beteiligten in die Planung, Vorbereitung und Durchführung einbezogen werden.
Im Schuljahr 2009/2010 sind dazu geplant:
- Praktikums-Messe aus
Betriebspraktika mit Vertretern der Betriebe,
- Auszeichnung
von Schülern durch Gemeindevertreter,
- Fachvorträge seitens
der Gemeindevertreter,
- Mitarbeit bei der
Gestaltung eines Bildungstages der Gemeinde,
- Ausweitung von
Helferdiensten ---- Ordnungsschüler, Streitschlichter,
- Beteiligung der
Schülerfirma bei der Durchführung,
- IOS Projekt „Umgang
mit schwierigen Schülern“,
- Teilnahme an
regionalen und überregionalen Straßenfußallturnieren für Toleranz,
- Planung und
Durchführung der Rückbegegnung von Schülern aus Santiago de Chile,
-
Schüler sind aktiv beim Tag der offenen Tür beteiligt und werben für „ihre“
Schule in den Grundschulen,
- Vorbereitung und
Durchführung des Hoffestes
Das Einhalten folgender Regeln ist dabei aus pädagogischer Sicht ein Entwicklungsziel:
- respektvoller und fairer
Umgang miteinander,
- Gesprächsordnung,
- Vollständigkeit
aller Materialien,
- Pünktlichkeit,
- Einsatzbereitschaft
Grundsätze
Ziel der Leistungsermittlung ist die Feststellung des aktuellen Kompetenzniveaus gemessen an den Vorgaben der Rahmenlehrpläne und anderer geeigneter curricularer Materialien. Die Leistungsbewertung umfasst die Leistungsermittlung, die Leistungsbeurteilung und die Mitteilung des Ergebnisses an die Schülerinnen und Schüler sowie an deren Eltern. Es ist Aufgabe der Lehrkräfte, für jede Schülerin und jeden Schüler die Voraussetzungen im Unterricht zu schaffen, die eine weitgehende Annäherung von Leistungsfähigkeit und tatsächlich erbrachter Leistung ermöglicht. Die Aufgabenstellungen sind so zu gestalten, dass sie dem Entwicklungsstand sowie dem Sach- und Textverständnis der Schülerinnen und Schüler entsprechen. Die Leistungsbewertung ist ein bewusster und planmäßiger pädagogischer Vorgang. Die Leistungsermittlung setzt insbesondere eine gezielte und beständige Leistungsbeobachtung voraus und erfordert eine einheitliche und schlüssige Umsetzung der Beobachtungen in Bewertungen. Die Leistungsbewertung muss nachvollziehbar und verständlich sein. (Auszüge aus der Verwaltungsvorschrift zur Leistungsbewertung in den Schulen des Landes Brandenburg)
Information und Beratung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern
Für jede Schülerin und jeden
Schüler hat die Leistungsbewertung transparent zu erfolgen und ist in
geeigneter Form den Schülern und deren Eltern mitzuteilen.
Dazu dienen:
- die individuelle Information
durch den Fachlehrer über erreichte Leistungen bei Klassenarbeiten sowie mündlichen und schriftlichen
Lernerfolgskontrollen,
- die Informationen über
erbrachte Leistungen und über die Tendenz der Leistungsentwicklung in den Schwerpunktstunden durch die
Klassenlehrkraft,
- Elterngespräche an den
Elternsprechtagen oder Information der Schüler und Eltern bei deutlicher Veränderung des
Leistungsstandes
- Beratungsgespräche im zweiten Schulhalbjahr, jedoch
mindestens 10 Wochen vor Schuljahresende mit Eltern von Schülern, die versetzungsgefährdet sind
Bewertungsformen
Leistungen werden in Form von Noten in schriftlichen Arbeiten, schriftlichen Lernerfolgskontrollen, bei der Mitarbeit im Unterricht, in Hausaufgaben und anderen Bewertungsbereichen (Facharbeiten, Schülerpraktikas, Projektarbeiten) ermittelt.
Die Bewertung erfolgt dabei nach folgendem Schlüssel:
Erreichte Leistung Note
100 % bis 96 % 1
95 % bis 80 % 2
79 % bis 60 % 3
59 % bis 45% 4
44 % bis 16 % 5
15 % und weniger 6
Die Bewertungen einer Facharbeit und des Schülerbetriebpraktikums sind hier ersichtlich. Schriftliche Klassenarbeiten sind mindestens fünf Unterrichtstage vor der Anfertigung anzukündigen. An einem Tag darf von einer Schülerin oder einem Schüler nur eine schriftliche Arbeit geschrieben werden. Hausaufgaben können grundsätzlich bewertet werden. Über die Form der Bewertung entscheidet der jeweilige Fachlehrer. Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit werden von den Fachlehrern beanstandet. Eine sinnverstellende Antwort kann nicht als richtig bewertet werden.
Leistungsverweigerung, Versäumnis und Täuschung
Verweigert eine Schülerin oder ein Schüler die geforderte Leistung oder fehlt unentschuldigt im Unterricht bei einer Leistungsfeststellung, erhält er in der Regel die Note 6. Zur Wiedergutmachung kann der Fachlehrer eine Wiederholung der Leistungsfeststellung anordnen. Wird bei einer Schülerin oder bei einem Schüler bei einer Leistungsfeststellung eine Täuschung festgestellt, entscheidet die Lehrkraft je nach Schwere des Falles, ob
- die Leistungsfeststellung
fortgesetzt und die Arbeit ganz oder teilweise bewertet,
- die Wiederholung angeordnet
oder
- die Note “ungenügend“
erteilt wird.
Wer eine Leistungserbringung erheblich stört, kann davon ausgeschlossen werden.
Die Hausordnung unserer Oberschule wurde durch ein „Versprechen an die Schulgemeinschaft“ ersetzt. Dieses Versprechen wurde von Schülern mit Unterstützung der RAA Brandenburg demokratisch erarbeitet und wird jährlich ergänzt.
1. Vorbemerkungen / Zielstellung
Wir wollen unsere Schule als einen Ort gemeinsamen Lernens und Arbeitens weiterentwickeln. Dabei wollen wir verstärkt die Interessen und Neigungen unserer Schüler berücksichtigen. Die Verbindung unserer täglichen Bildungs- und Erziehungsarbeit mit der Gestaltung des außerschulischen Bereiches unserer Schülerinnen und Schüler hat uns bewogen, unsere Oberschule als Ganztagsschule zu profilieren.Die Ganztagsschule kann zur Verknüpfung von Unterricht und Freizeitgestaltung unter der Einbeziehung von außerschulischen Partnern einen bedeutenden Beitrag leisten. Es geht um die Verknüpfung von Bildung, Erziehung und Betreuung. Damit unterstützt die Ganztagsschule die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die betreuten schulischen und außerschulischen Lernorte und die Freizeitaktivitäten. Grundsätzlich sind wir bestrebt, dass unsere Schülerinnen und Schüler die Schule nicht nur als Bildungseinrichtung sehen, sondern wir wollen einen Rahmen schaffen, für die Verbindung von sozialen und fachlichen Lernen, für die Begegnung zwischen Schülern, Lehren und Eltern und für die Öffnung ins gesellschaftliche Umfeld unter der Einbeziehung örtlicher Kooperationspartner, Freizeiteinrichtungen sowie Einrichtungen der Kinder - und Jugendhilfe.
Die offene Ganztagsschule soll als eine Nahtstelle zwischen privater und öffentlicher Verantwortung gegenüber dem Aufwachsen der Jugendlichen wirken.
Vor diesem Hintergrund möchten wir erreichen:
- Lehrer - Schülerverhältnis,
welches von gegenseitiger Akzeptanz und Achtung geprägt ist,
- Stärkung des
Selbstwertgefühles der Schülerinnen und Schüler,
- Umgangsformen der Schüler
untereinander verbessern.
- Individuelle Förderung von
Lerndefiziten,
- Einbindung der Eltern in den Bildungs- und Erziehungsprozess,
- Attraktive Freizeitangebote
für unsere Jugendlichen schaffen,
- Erziehung zu einer gesunden
Lebensweise/gesunder Ernährung,
- Motivation für körperliche
Bewegung schaffen,
- Sensibilisierung unserer
Schülerinnen und Schüler für ökologische Umweltprobleme,
- Verstärkung der
Öffentlichkeitsarbeit unserer Schule,
- Förderung der Aktivität der
Schüler, um eigenständigen Interessen zu folgen
Pädagogische Konzeption
Die Konferenz der Lehrkräfte hat
am 10.03.2004 einstimmig beschlossen, den Antrag zu stellen, dass die
Oberschule Brieselang ab dem Schuljahr 2005/2006 in den Jahrgangsstufen 7 und 8
als Ganztagsschule in offener Form genehmigt wird.
Die Schule soll den
notwendigen Lebensraum bieten, mit dem sich Schülerinnen und Schüler auch nach dem Unterricht
laut Stundentafel hinaus identifizieren können. Unerlässlich ist es dabei, auch
die Unterrichtsarbeit zu evaluieren und durch gezielte schulinterne
Fortbildungen zu hinterfragen und Neues auszuprobieren. Zu Beginn eines jeden Schuljahres ist
ein Methodentraining zur Unterrichtsgestaltung geplant.
Wichtig ist, dass
unterrichtliche, erzieherische und sozialpädagogische Aktivitäten und Maßnahmen
sinnvoll verknüpft werden, um den Kindern und Jugendlichen langfristig Hilfen
zum Aufbau eines stabilen Selbstwertgefühls zur Förderung einer selbständigen
Lebensführung zu geben. An der Umsetzung sind Lehrer,
Eltern und Kooperationspartner gefragt, die folgende Komponenten mitgestalten
und verwirklichen:
1. Pflicht- und
Wahlpflichtunterricht gemäß der Stundentafel der Sek-I-V
2. Betreuung bei der
Hausaufgabenanfertigung
3. Förderunterricht für
leistungsschwache Schüler
4. Begabtenförderung
5. AG - und
Projektunternehmungen
6. sozialpädagogische Betreuung
und Beratung
7. verstärkte Kommunikation
zwischen Schule und Eltern
8. Angebote an
Freizeitaktivitäten
9. Ferienangebote durch den
Jugendclub Brieselang, den Jugendclub Bredow und die Schulsozialstation des ASB
Falkensee
Die Angebote zielen zunächst auf die Jahrgangsstufe 7 und 8, sollen aber offen für alle Schüler sein, auch die Einbeziehung der benachbarten Grundschule ist dabei möglich.
Die Verknüpfung des Unterrichtes am Vormittag und der Aktivitäten am Nachmittag bedarf einer Absprache und gemeinsamen Planung von Schule und den Kooperationspartnern. Für diese Planung treffen sich alle Beteiligten zu regelmäßigen Planungsabsprachen und zu einer halbjährigen Evaluierung. Bei der Planung weiterer Vorhaben und bei der Durchführung von Projekten sind im besonderen Maß die Interessen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. In den Ferien werden den Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung des Jugendclub Brieselang, Jugendclub Bredow und der Schulsozialarbeiterin des ASB Falkensee Angebote unterbreitet.
Konzept zu den Arbeitsstunden des offenen Ganztagbetriebes / Organisatorische Planung
- Ganztagsschule geplant und
genehmigt ab dem Schuljahr 2005/2006
- Offene Form in den
Jahrgangsstufen 7 und 8, freiwillige Teilnahme von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10
- Ganztagsbetrieb von
Dienstag bis Donnerstag
- Zeit: Dienstag bis
Donnerstag jeweils von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Laut VV- Ganztag, Abschnitt 3, 11 (1) ist zunächst zwischen den Angeboten am Vor- und Nachmittag ein Mittagsband von mindestens 50 Minuten einzuhalten. Diese Mittagspause soll den Schülern in verschiedener Weise dienen.
1. Sie sollen die Möglichkeit
haben, sich vom Unterricht am Vormittag zu erholen und auszuruhen. Dazu dienen
Ruhezonen auf dem Schulhof, aber auch Räumlichkeiten (z.B. das Traditionszimmer)
im Schulhaus, um zu lesen oder Musik zu hören.
2. Der Bewegungsdrang der
Schüler soll berücksichtigt werden. Dazu wird die Turnhalle geöffnet, die Streetballanlage
und die Tischtennisanlagen auf dem Schulhof können genutzt werden.
3. Interessierte Schüler werden
im Informatikraum betreut.
4. Im ASB-Raum besteht die
Möglichkeit, sich mit Gesellschaftsspielen zu beschäftigen.
5. Einen wichtigen Punkt dabei
nimmt aber auch das Heranführen unserer Schüler an eine gesunde Ernährungsweise
ein. Viele Schüler sind es von zu Hause nicht gewohnt, regelmäßig zu essen und
ernähren sich ungesund, was einen negativen Einfluss auf die
Konzentrationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft hat. Essen und Trinken ist
nicht nur Sättigung, gemeinsames Essen und Trinken stärkt auch das soziale
Miteinander. Die Schulverpflegung bietet die Chance, gesundheitsförderndes
Essenverhalten zu lernen. Zurzeit nutzen etwa 4 % unserer Schüler die
Schulspeisung.
Alternativ kann durch den
Bereich Hauswirtschaft die Lust zur selbständigen Zubereitung kleiner, nicht
aufwendiger Mahlzeiten geweckt werden. Die Schüler können zu einer bewussten
Lebensmittelauswahl motiviert werden und lernen, eine gewisse Essenkultur zu
entwickeln. Unsere Küche im Arbeitslehregebäude stünde dazu zur Verfügung.
Nach dem Mittagsband sind an 3
Tagen in der Woche Arbeitsstunden vorgesehen, die einen Gesamtumfang von
mindestens 90 Minuten ausmachen. In den 30 Minuten pro Tag findet die Erledigung
der Hausaufgaben statt. Dazu werden die 5 Räume im Erdgeschoss der Gesamtschule
genutzt.
Anschließend können die Schüler den entsprechenden Angeboten für die gestaltete Freizeit nachgehen. Hierbei werden die Interessen und Neigungen der Schüler berücksichtigt.
Der Wochenplan der 7. und 8. Klassen könnte danach wie folgt gestaltet werden: >>>