Schulprogramm der Hans-Klakow-Oberschule Brieselang

"Kein Abschluss ohne Anschluss"

Pädagogische Grundsätze/Kompetenzen

 Zielsetzung der Oberschulen im Land Brandenburg
Die Oberschule vermittelt eine grundlegende oder erweiterte allgemeine Bildung und umfasst den Bildungsgang zum Erwerb der erweiterten Berufsbildungsreife und den Bildungsgang zum Erwerb der Fachoberschulreife. Sie soll eine individuelle Bestimmung der Schullaufbahn in der Sekundarstufe I auch im Hinblick auf ihre Fortsetzung in der Sekundarstufe II entsprechend den Fähigkeiten, Leistungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler ermöglichen, insbesondere durch eine individuelle Vermittlung vertiefter allgemeiner Bildung.(§ 19 Sek-I-V)Das Ziel unserer Oberschule ist es, Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer erreichten Abschlüsse die zur Anschlussfähigkeit zu einer Berufsausbildung oder zu einer weiterführenden Schulausbildung zu befähigen. 

Deshalb haben wir unserem Schulprogramm den Arbeitstitel:  - Kein Abschluss ohne Anschluss -  gegeben. 

Wir haben und auf folgendes Leitbild verständigt:    Bildung ist nur bei annehmbarer Disziplin möglich.     Jeder ist wertvoll !

Das ist unsere Schule!

Bildung (päd. Grundsätze)

Im Mittelpunkt des Schwerpunktes Bildung steht das Ziel, Schülerinnen und Schüler entsprechend der Bildungsstandards mit  fachlichen  Kompetenzen auszustatten. Dabei stehen nicht nur die zu erreichenden Abschlüsse an einer Oberschule im Mittelpunkt, sondern auch die Anschlussfähigkeit an eine weitere schulische oder berufliche Bildung. Die Schulkonferenz hat zunächst entschieden, dass an der Oberschule Brieselang im integrativen System unterrichtet wird. Bei einer eventuellen 3-Zügigkeit ist es auch vorstellbar im kooperativen System ab Klassenstufe 7 oder 9 zu unterrichten. Die entsprechenden Beschlüsse fasst die Schulkonferenz zu Beginn eines Schuljahres. 

Diese Abschlüsse sind an unserer Oberschule zu erreichen:  >>>>>

Bildungsstandards zur Erreichung der Zielsetzung:

- gesicherte Grundbildung in Deutsch, Mathe, Englisch, Naturwissenschaften,
- Stärken und Begabung fördern - leistungsdifferenzierte Kurse,
- Hilfe bei Lernschwierigkeiten - Fö.-Std. Deutsch, Mathe, Englisch,
- Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit
 

fachliche Kompetenz
Kompetenzentwicklung, die in eine spätere berufliche Ausbildung münden können,
- grundlegende Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift,
- Beherrschung einfacher Rechentechnik,
- grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse,
- grundlegende wirtschaftliche Kenntnisse,
- Grundkenntnisse in Englisch, Computerkenntnisse
 

Die Zielstellung wird umgesetzt durch:
-
Umsetzung der Kontigentstundentafel mit Verstärkung des Unterrichtes in den Fächern Deutsch und Mathematik, je nach schulorganisatorischer Möglichkeit
- Ab Klassenstufe 7 werden die Wahlpflichtkurse WAT, Französisch, Naturwissenschaften angeboten,wobei das Fach WAT Technik, Hauswirtschaft und Informatik beinhaltet.
- Wahlpflichtunterricht II ab Klasse 9 in den Fächern Informatik, Sport, Kunst, Musik sowie die Arbeit in der Schülerfirma,
- Leistungsdifferenzierung ab Klasse 7(laut Sek.-I-V),
- Abschlussprüfung Kl. 10, Facharbeiten Kl. 9,  Vergleichsarbeiten Kl. 8,
- Projekte zu fächerübergreifenden Unterricht,
- Arbeit der Fachkonferenzen stärken auf den Bereih der Kompetenzentwicklung fokussieren,
- Evaluation der Ergebnisse der Prüfungen Klasse 10 und der Vergleicharbeiten,
- Entwicklung der Beratungsgespräche mit den Eltern zum Elternsprechtag zu Gesprächen zu  Entwicklungsgesprächen gestalten und Vereinbarungen zum erreichbaren Schuljahres- oder     Schulabschluss abschließen
 

Entwicklungsziele:
- Schaffung von Zeitreserven um individueller mit Schülern und Eltern zu arbeiten (Vorschlag: Unterrichtszeit auf 40 min reduzieren und die gewonnene Zeit für das individuelle Lernen nutzen)
- Angebot von Förderunterricht im Ganztagsbereich ab dem Schuljahr 07/08,
- Schulinterne Fortbildung zur Problematik der Gesprächsführung mit Eltern und Schülern in  Konfliktsituationen

Erziehung

These: Bildung ist nur bei annehmbarer Disziplin möglich! Wir sehen deshalb die Erziehung als einen Schwerpunkt bei der Arbeit mit unseren Schülern an.

 Unter dem Arbeitstitel „Jeder ist wertvoll“ sind die Erziehung zu  Teamfähigkeit, Höflichkeit und Freundlichkeit sowie einem gewaltfreien Umgang miteinander unsere Ziele.

 Das Erreichen dieser Ziele wollen wir durch die Stärkung des sozialen Lernens im Unterricht erreichen. Schwerpunkte dabei sind:
-   Verbesserung des Klassen- und Schulklimas,
-   Umgang mit Konflikten,
-   Abbauen von Angst,
-   gemeinsames Lernen

Herausbildung von persönlichen Kompetenzen: Zuverlässigkeit, Ausdauer, Belastbarkeit, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit, Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik, Kreativität 

Die Umsetzung dieser Ziele erfolgt durch:
- Sockeltraining zu Arbeits- und Methodentraining zu Beginn jedes Schuljahres mit Schwerpunktthemen, die klassenstufenspezifisch durch die Klassenleiter der einzelnen Klassenstufen vorbereitet werden,
- Gestaltung des Klassen- und Fachraumes,
- verstärkte Arbeit mit Schülerrat, durch Frau Mönnig als Verbindungslehrkraft,
- Streitschlichterausbildung  

Es muss und Gelingen bei allen Schülerinnen und Schülern das Gefühl zu entwickeln    „Das ist unsere Schule“    Dabei muss vor allem den Schülerräten ihre  besondere Verantwortung nahe gebracht werden. Mit Unterstützung der RAA Brandenburg werden die Schülerräte zu Beginn des Schuljahres von Mitarbeitern und Kollegen geschult, um ihre besonderen Aufgaben und ihre Verantwortung zu kennen. Die Klassenräte werden über das gesamte Schuljahr von einem Lehrerteam begleitet und unterstützt.

 Vorhaben im Schuljahr 2009/20010:
- Schulung und Befähigung von Klassenräten,
- Überarbeitung eines Schülerversprechens statt der bisherigen Hausordnung,
- Begleitung unserer Schüler bei den Projekten „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ und
„Schulen zeigen Flagge“
- Aufbau einer Schulpartnerschaft mit der Escuela Millahue in Santiago de Chile,
- lernpartnerschaftliche Begegnung in Chile,
- fächerübergreifende Projektwoche „globales Lernen“ im Januar 2010,
- Planung von gemeinsamen Aktivitäten bis hin zum Hoffest,
- Würdigung von Schülerleistungen bei Veranstaltungen der Schule und der Gemeinde (bester Schüler der Klassenstufe wird beim Bürgermeisterempfang gewürdigt)
 

Entwicklungsziele - Visionen-
Die Verantwortung der Schule im Umgang mit Regeln, Normen und Werten soll durch viele Beteiligte mitgetragen werden, das können Eltern, Jugendlichen und Gemeindevertreten sein. Gemeinsam mit dem Jugendhilfebeirat, dem Ausschuss für Bildung und Soziales und dem Seniorenbeirat sollte angedacht werden in der Gemeinde ein „Lokales Bündnis für Familien“ ins Leben zu rufen. Ausgehend von der lernpartnerschaftlichen Begegnung und einer internationalen Schulpartnerschaft soll zum Schuljahr 2010/2011 das Fach „globales Lernen“ im Wahlpflichtbereich II ab Jahrgangsstufe 9 eingeführt werden.

Eltern

Die Eltern sind der wichtigste Partner bei der Bildungs- und Erziehungsarbeit unserer Jugendlichen. Alle Eltern werden in Elternversammlungen und Konferenzen der Mitwirkungsgremien über die weitere Arbeit am Schulprogramm unserer Oberschule  informiert und einbezogen. Eine Verbesserung der Elternarbeit heißt vor allem eine gute Information der Eltern über das Schulleben. Neben der Mitwirkung in der Gewinnung von Eltern die uns unterstützen ist die aktive Einbeziehung von Eltern in schulische Projekte und Veranstaltungen notwendig. Deshalb haben und wollen wir folgende wir folgende gemeinsame Schwerpunkte weiterführen oder durchführen: 

-  Aktion Eltern für Eltern:            Informationen von Eltern für Eltern der 5. und 6. Klassen der Grundschulen
-  Elternabende zu Themen:         Berufsfindung, Suchtproblematik, Gewaltprävention und Rechtsextremismus
-  Zukunftstag:                            Eltern stellen ihre Betriebe bei Betriebsbesuchen vor
-  Eltern als Kooperationspartner: Leitung von Arbeitsgemeinschaften im Ganztagsbereich
-  Eltern unterstützen:                 Schulfeste, Klassenfahrten und Wandertage

Unser Ziel ist es:
Einbeziehung der Eltern für Belange der Schule stärken und eine Vernetzung von Angeboten in der Gemeinde zu schaffen, um Eltern Hilfe anzubieten, die familiäre oder soziale Probleme haben.   

Schulleben

Zur Stärkung des Gefühls: „Das ist meine Schule“ werden wir gemeinsam mit unseren Schülern, Lehrern und Kooperationspartnern Projekte und Höhepunkte im Schulleben vorbereiten, die vor allem Die Kommunikation und das gemeinsame, jahrgangsübergreifende Arbeiten fördern. Hierzu ist es notwendig, dass alle Beteiligten in die Planung, Vorbereitung und Durchführung einbezogen werden. 

Im Schuljahr 2009/2010 sind dazu geplant: 

-  Praktikums-Messe aus Betriebspraktika mit Vertretern der Betriebe,
-  Auszeichnung  von Schülern durch Gemeindevertreter,
-  Fachvorträge seitens der Gemeindevertreter,
-  Mitarbeit bei der Gestaltung eines Bildungstages der Gemeinde,
-  Ausweitung von Helferdiensten ---- Ordnungsschüler, Streitschlichter,
-  Beteiligung der Schülerfirma bei der Durchführung,
-  IOS Projekt „Umgang mit schwierigen Schülern“,
-  Teilnahme an regionalen und überregionalen Straßenfußallturnieren für Toleranz,
-  Planung und Durchführung der Rückbegegnung von Schülern aus Santiago de Chile,
-  Schüler sind aktiv beim Tag der offenen Tür beteiligt und werben für „ihre“ Schule in den Grundschulen,
-  Vorbereitung und Durchführung des Hoffestes 

Das Einhalten  folgender Regeln ist dabei aus pädagogischer Sicht ein Entwicklungsziel:

-  respektvoller und fairer Umgang miteinander,
-  Gesprächsordnung,
-  Vollständigkeit aller Materialien,
Pünktlichkeit,
Einsatzbereitschaft

Leistungsbewertung

Grundsätze 

Ziel der Leistungsermittlung ist die Feststellung des aktuellen Kompetenzniveaus gemessen an den Vorgaben der Rahmenlehrpläne und anderer geeigneter curricularer Materialien. Die Leistungsbewertung umfasst die Leistungsermittlung, die Leistungsbeurteilung und die Mitteilung des Ergebnisses an die Schülerinnen und Schüler sowie an deren Eltern. Es ist Aufgabe der Lehrkräfte, für jede Schülerin und jeden Schüler die Voraussetzungen im Unterricht zu schaffen, die eine weitgehende Annäherung von Leistungsfähigkeit und tatsächlich erbrachter Leistung ermöglicht. Die Aufgabenstellungen sind so zu gestalten, dass sie dem Entwicklungsstand sowie dem Sach- und Textverständnis der Schülerinnen und Schüler entsprechen. Die Leistungsbewertung ist ein bewusster und planmäßiger pädagogischer Vorgang. Die Leistungsermittlung setzt insbesondere eine gezielte und beständige Leistungsbeobachtung voraus und erfordert eine einheitliche und schlüssige Umsetzung der Beobachtungen in Bewertungen. Die Leistungsbewertung muss nachvollziehbar und verständlich sein.   (Auszüge aus der Verwaltungsvorschrift zur Leistungsbewertung in den Schulen des Landes Brandenburg) 

Information und Beratung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern 

Für jede  Schülerin und jeden Schüler hat die Leistungsbewertung transparent zu erfolgen  und ist in geeigneter Form den Schülern und deren Eltern mitzuteilen.
Dazu dienen:
-  die individuelle Information durch den Fachlehrer über erreichte Leistungen bei Klassenarbeiten sowie mündlichen und  schriftlichen Lernerfolgskontrollen,
-  die Informationen über erbrachte Leistungen und über die Tendenz der Leistungsentwicklung in den Schwerpunktstunden durch die Klassenlehrkraft,
-  Elterngespräche an den Elternsprechtagen oder Information der Schüler und Eltern bei deutlicher Veränderung des Leistungsstandes
-  Beratungsgespräche im zweiten Schulhalbjahr, jedoch mindestens 10 Wochen vor Schuljahresende mit Eltern von Schülern, die versetzungsgefährdet sind 

Bewertungsformen 

Leistungen werden in Form von Noten in schriftlichen Arbeiten, schriftlichen Lernerfolgskontrollen, bei der Mitarbeit im Unterricht, in Hausaufgaben und anderen Bewertungsbereichen (Facharbeiten, Schülerpraktikas, Projektarbeiten) ermittelt. 

Die Bewertung erfolgt dabei nach folgendem Schlüssel:  

Erreichte Leistung       Note

100 % bis 96 %             1

95 % bis 80 %               2

79 % bis 60 %               3

59 % bis 45%                4

44 % bis 16 %               5

15 % und weniger           6

Die Bewertungen einer Facharbeit und des Schülerbetriebpraktikums sind hier ersichtlich. Schriftliche Klassenarbeiten sind mindestens  fünf Unterrichtstage vor der Anfertigung anzukündigen. An einem Tag darf von einer Schülerin oder einem Schüler nur eine schriftliche Arbeit geschrieben werden. Hausaufgaben können grundsätzlich bewertet werden. Über die Form der Bewertung entscheidet der  jeweilige Fachlehrer. Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit werden von den Fachlehrern beanstandet. Eine sinnverstellende Antwort kann nicht als richtig bewertet werden.

Leistungsverweigerung, Versäumnis und Täuschung

Verweigert eine Schülerin oder ein Schüler die geforderte Leistung oder fehlt unentschuldigt im Unterricht bei einer Leistungsfeststellung, erhält er in der Regel die Note 6. Zur Wiedergutmachung kann der Fachlehrer eine Wiederholung der Leistungsfeststellung anordnen. Wird bei einer Schülerin oder bei einem Schüler bei einer Leistungsfeststellung eine Täuschung festgestellt, entscheidet die Lehrkraft je nach Schwere des Falles, ob

-  die Leistungsfeststellung fortgesetzt und die Arbeit ganz oder teilweise bewertet,
-  die Wiederholung angeordnet oder
-  die Note “ungenügend“ erteilt wird.

Wer eine Leistungserbringung erheblich stört, kann davon ausgeschlossen werden.

Hausordnung 

Die Hausordnung unserer Oberschule wurde durch ein „Versprechen an die Schulgemeinschaft“ ersetzt. Dieses Versprechen wurde von Schülern mit Unterstützung der RAA Brandenburg demokratisch erarbeitet und wird jährlich ergänzt.

Offener Ganztagsbetrieb (Pädagogisches Konzept)

1. Vorbemerkungen / Zielstellung 

Wir wollen unsere Schule als einen Ort  gemeinsamen Lernens und Arbeitens weiterentwickeln. Dabei wollen wir verstärkt die Interessen und Neigungen unserer Schüler berücksichtigen. Die Verbindung  unserer täglichen Bildungs- und Erziehungsarbeit mit der Gestaltung des außerschulischen Bereiches unserer Schülerinnen und Schüler hat uns bewogen, unsere Oberschule als Ganztagsschule zu profilieren.Die Ganztagsschule kann zur Verknüpfung von Unterricht und Freizeitgestaltung unter der Einbeziehung von außerschulischen Partnern einen bedeutenden Beitrag leisten. Es geht um die Verknüpfung von Bildung, Erziehung und Betreuung. Damit unterstützt die Ganztagsschule die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die betreuten schulischen und außerschulischen Lernorte und die Freizeitaktivitäten. Grundsätzlich sind wir bestrebt, dass  unsere Schülerinnen und Schüler die Schule nicht nur als Bildungseinrichtung sehen, sondern wir wollen einen Rahmen schaffen, für die Verbindung von sozialen und fachlichen Lernen, für die Begegnung zwischen Schülern, Lehren und Eltern und für die Öffnung ins gesellschaftliche Umfeld unter der Einbeziehung örtlicher Kooperationspartner, Freizeiteinrichtungen sowie Einrichtungen der Kinder - und Jugendhilfe.

Die offene Ganztagsschule soll als eine Nahtstelle zwischen privater und öffentlicher Verantwortung gegenüber dem Aufwachsen der Jugendlichen wirken. 

Vor diesem Hintergrund möchten wir erreichen: 

-  Lehrer - Schülerverhältnis, welches von gegenseitiger Akzeptanz und Achtung geprägt ist,
-  Stärkung des Selbstwertgefühles der Schülerinnen und Schüler,
-  Umgangsformen der Schüler untereinander verbessern.
-  Individuelle Förderung von Lerndefiziten,
-  Einbindung der Eltern in den Bildungs- und Erziehungsprozess,
-  Attraktive Freizeitangebote für unsere Jugendlichen schaffen,
-  Erziehung zu einer gesunden Lebensweise/gesunder Ernährung,
-  Motivation für körperliche Bewegung schaffen,
-  Sensibilisierung unserer Schülerinnen und Schüler für ökologische  Umweltprobleme,
-  Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit unserer Schule,
-  Förderung der Aktivität der Schüler, um eigenständigen Interessen zu folgen

Pädagogische Konzeption 

Die Konferenz der Lehrkräfte hat am  10.03.2004  einstimmig beschlossen, den Antrag zu stellen, dass die Oberschule Brieselang ab dem Schuljahr 2005/2006 in den Jahrgangsstufen 7 und 8 als Ganztagsschule in offener Form genehmigt wird.
Die Schule soll den notwendigen Lebensraum bieten, mit dem sich Schülerinnen und Schüler auch nach dem Unterricht laut Stundentafel hinaus identifizieren können. Unerlässlich ist es  dabei, auch die Unterrichtsarbeit zu evaluieren und durch gezielte schulinterne Fortbildungen zu hinterfragen und Neues auszuprobieren. Zu Beginn eines jeden Schuljahres ist ein Methodentraining zur Unterrichtsgestaltung geplant.
Wichtig ist, dass unterrichtliche, erzieherische und sozialpädagogische Aktivitäten und Maßnahmen sinnvoll verknüpft werden, um den Kindern und Jugendlichen langfristig Hilfen zum Aufbau eines stabilen Selbstwertgefühls zur Förderung einer selbständigen Lebensführung zu geben. An der Umsetzung sind  Lehrer, Eltern und Kooperationspartner gefragt,  die folgende Komponenten mitgestalten und verwirklichen: 

1. Pflicht- und Wahlpflichtunterricht gemäß der Stundentafel der Sek-I-V
2. Betreuung bei der Hausaufgabenanfertigung
3. Förderunterricht für leistungsschwache Schüler
4. Begabtenförderung
5. AG - und Projektunternehmungen
6. sozialpädagogische Betreuung und Beratung
7. verstärkte Kommunikation zwischen Schule und Eltern
8. Angebote an Freizeitaktivitäten
9. Ferienangebote durch den Jugendclub Brieselang, den Jugendclub Bredow und die Schulsozialstation des ASB Falkensee 

Die Angebote zielen zunächst auf die Jahrgangsstufe 7 und 8, sollen aber offen für alle Schüler sein, auch die Einbeziehung der benachbarten Grundschule ist dabei möglich. 

Die Verknüpfung des Unterrichtes am Vormittag und der Aktivitäten am Nachmittag bedarf einer Absprache und gemeinsamen Planung von Schule und den Kooperationspartnern. Für diese Planung treffen sich alle Beteiligten zu regelmäßigen Planungsabsprachen und zu einer halbjährigen Evaluierung. Bei der Planung weiterer Vorhaben und bei der Durchführung von Projekten sind im besonderen Maß die Interessen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. In den Ferien werden den Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung des Jugendclub Brieselang, Jugendclub Bredow und der Schulsozialarbeiterin des ASB Falkensee Angebote unterbreitet. 

Konzept zu den Arbeitsstunden des offenen Ganztagbetriebes / Organisatorische Planung

-  Ganztagsschule geplant und genehmigt ab dem Schuljahr 2005/2006
-  Offene Form in den Jahrgangsstufen 7 und 8, freiwillige Teilnahme von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10
-  Ganztagsbetrieb von Dienstag bis Donnerstag
-  Zeit: Dienstag bis Donnerstag jeweils von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr 

Laut VV- Ganztag, Abschnitt 3, 11 (1) ist zunächst zwischen den Angeboten am Vor- und Nachmittag ein Mittagsband von mindestens 50 Minuten einzuhalten. Diese Mittagspause  soll den Schülern in verschiedener Weise dienen. 

1. Sie sollen die Möglichkeit haben, sich vom Unterricht am Vormittag zu erholen und auszuruhen. Dazu dienen Ruhezonen auf dem Schulhof, aber auch Räumlichkeiten (z.B. das Traditionszimmer) im Schulhaus, um zu lesen oder Musik zu hören.
2. Der Bewegungsdrang der Schüler soll berücksichtigt werden. Dazu wird die Turnhalle geöffnet, die Streetballanlage und die Tischtennisanlagen auf dem Schulhof können genutzt werden.
3. Interessierte Schüler werden im Informatikraum betreut.
4. Im  ASB-Raum besteht die Möglichkeit, sich mit Gesellschaftsspielen zu beschäftigen.
5. Einen wichtigen Punkt dabei nimmt aber auch das Heranführen unserer Schüler an eine gesunde Ernährungsweise ein. Viele Schüler sind es von zu Hause nicht gewohnt, regelmäßig zu essen und ernähren sich ungesund, was einen negativen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft hat. Essen und Trinken ist nicht nur Sättigung, gemeinsames Essen und Trinken stärkt auch das soziale Miteinander. Die Schulverpflegung bietet die Chance, gesundheitsförderndes Essenverhalten zu lernen. Zurzeit nutzen etwa   4 % unserer Schüler die Schulspeisung.
Alternativ kann durch den Bereich Hauswirtschaft die Lust zur selbständigen Zubereitung kleiner, nicht aufwendiger Mahlzeiten geweckt werden. Die Schüler können zu einer bewussten Lebensmittelauswahl motiviert werden und lernen, eine gewisse Essenkultur zu entwickeln. Unsere Küche im Arbeitslehregebäude stünde dazu zur Verfügung.
Nach dem Mittagsband sind an 3 Tagen in der Woche Arbeitsstunden vorgesehen, die einen Gesamtumfang von mindestens 90 Minuten ausmachen. In den 30 Minuten pro Tag findet die Erledigung der Hausaufgaben statt. Dazu werden die 5 Räume im Erdgeschoss der Gesamtschule genutzt.

Anschließend können die Schüler den entsprechenden Angeboten für die gestaltete Freizeit nachgehen. Hierbei werden die Interessen und Neigungen der Schüler berücksichtigt.

Der Wochenplan der 7. und 8. Klassen könnte danach wie folgt gestaltet werden:   >>>