Oberschule Brieselang Sportwoche: Unsere Skiwoche in Tirol

von Fan der Oberschule Brieselang | März 20, 2026 | Allgemein

Jedes Jahr gibt es an unserer Schule besondere Ausflüge, auf die sich viele schon lange im Voraus freuen. Die Skiwoche gehört ganz sicher dazu. Für einige war es die erste Reise in die Berge überhaupt, für andere eine Gelegenheit, das eigene Können weiterzuentwickeln.

Schon bei der Vorbereitung wurde deutlich, dass es nicht nur um Sport geht, sondern auch um Gemeinschaft, Naturerfahrung und darum, Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur für uns selbst, oder unsere Mitschüler, sondern vor allem für die Umgebung, in der wir unterwegs sind. Mit dieser Idee im Gepäck machten wir uns schließlich auf den Weg ins Stubaital.

Nachhaltige Verantwortung von Anfang an

Unsere Skiwoche war nicht einfach nur eine Klassenfahrt. Schon bei der Vorbereitung wurde darauf geachtet, dass die Reise zu unserem Schulgedanken passt: Bewegung, Gemeinschaft und ein bewusster Umgang mit Umwelt und Ressourcen.

Deshalb entschieden sich Lehrkräfte und Eltern, die Unterkunft über eine Buchungsplattform auszuwählen, die auf nachhaltige Reisen und biozertifizierte Hotels spezialisiert ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Schneesicherheit im März. Nach einiger Recherche fiel die Wahl auf das Stubaital in Tirol, weil dort mit dem Gletschergebiet und weiteren höher gelegenen Skigebieten auch noch zu Frühlingsbeginn sehr gute Schneebedingungen herrschen.

Anreise: Eine lange Busfahrt, die sich gelohnt hat

Wir starteten früh am Montagmorgen mit dem Bus. Während fast alle zu Beginn der Fahrt nochmals die Augen schlossen, blühte gegen Mittag die Stimmung auf. Wir verbrachten die Zeit im Bus mit Spielen, musikalischen Einlagen und erhaschten nach einigen Stunden Fahrzeit endlich erste Blicke auf die Alpen. Irgendwann kam der Moment, in dem die Berge vor den Fenstern immer näher rückten.

Als wir im Stubaital ankamen, wurde vielen klar, dass diese Woche anders werden würde als Unterricht zuhause.

Einzug im Rastbichlhof: Wohnen inmitten der Berge

Untergebracht waren wir im Biohotel Rastbichlhof, einem familiengeführten Hotel am Ortsrand von Neustift im Stubaital. Das Hotel ist biozertifiziert und legt großen Wert auf regionale Lebensmittel, einen bewussten Umgang mit Ressourcen und liegt ruhig auf einem Talboden inmitten der Berge.

Für uns bedeutete das:

  • viel Platz rund ums Haus.
  • einen beeindruckenden Blick ins Tal.
  • Essen, das tatsächlich allen geschmeckt hat.
  • Gastgeber, die an Schulklassen gewöhnt waren.

Nach den ersten Zimmerbezügen blieb noch Zeit, draußen im Schnee anzukommen, bevor am nächsten Tag das Skiprogramm begann.

Einstufen statt überfordern: Unser erster Skitag in Mieders

Zum Einstieg fuhren wir in das nahegelegene Skigebiet Mieders „Serlesbahnen“. Dort fand ein Einstufungstest statt, damit jede und jeder in eine passende Gruppe eingeteilt werden konnte.

Das war wichtig, weil die Voraussetzungen sehr unterschiedlich waren: Einige standen zum ersten Mal auf Skiern, andere hatten schon Erfahrung aus Familienurlauben. Manche wollten vor allem ihre Technik verbessern.

Die Lehrer und Skilehrer achteten darauf, dass niemand überfordert wurde, aber auch niemand unterfordert blieb.

Gletscher-Erfahrungen: Üben, lachen und auch mal hinfallen

Ein besonderes Erlebnis waren die folgenden Skitage am Stubaier Gletscher, der nur wenige Bushaltestellen vom Hotel entfernt liegt. Schon die Auffahrt mit den Gondeln auf die Bergstationen war beeindruckend.

Hier konnten die Fortgeschrittenen längere Abfahrten trainieren, während Anfänger weiterhin sicher begleitet wurden.

Wir lernten unter anderem:

  • richtiges Bremsen
  • sichere Kurven fahren
  • Lifte (vor allem Schlepplifte) ohne Aufregung zu fahren
  • und das Vertrauen zu haben, auch steilere Stücke zu schaffen (selbst wenn wir nur im Pflug hinunter fuhren)

Natürlich lief nicht immer alles glatt. „Am ersten Tag lag ich mehr im Schnee als ich gefahren bin. Am dritten Tag fühlten sich die Ski plötzlich ganz normal an“, resümiert Anna. Gerade diese Fortschritte machten den Reiz der Woche aus.

Mehr als Sport: Eine Woche als Gemeinschaft wachsen

Neben dem Skifahren blieb auch Zeit für gemeinsame Abende im Hotel, kleine Spaziergänge, Gespräche und einfach das Zusammensein außerhalb des normalen Schulalltags.

Ohne Stundenplan, aber mit klarer Tagesstruktur entstand eine besondere Atmosphäre: Wir halten einander, motivierten uns auf der Piste, immer weiterzufahren und verbrachten viel Zeit miteinander.

Mit neuen Erfahrungen und Muskelkater zurück

Am Ende der Woche konnten alle sagen, dass sie etwas gelernt hatten: nicht nur sportlich, sondern auch im Umgang miteinander und mit der Natur.

Viele standen am letzten Tag sicherer auf Skiern, als sie es sich vorher zugetraut hätten. Und fast alle waren sich einig: „Anstrengend war es. Aber genau deshalb war es eine richtig gute Woche.“