Ein Schulort im
Wandel der Zeit –
Die Hans-Klakow-Schule in Brieselang

Diese Website erinnert an die ehemalige Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang, die mittlerweile eine Gesamtschule ist. Die Seite dokumentiert die Geschichte des Schulstandorts, bewahrt Informationen über das schulische Leben vergangener Jahre und begleitet die Entwicklung hin zur heutigen Bildungslandschaft der Gemeinde.
Hierbei handelt es sich nicht um die offizielle Website der Schule. Diese finden Sie hier: https://www.gesamtschule-brieselang.de/

Header Bild der Oberschule Brieselang

Ein Schulort im Wandel der Zeit

Diese Website erinnert an die ehemalige Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang, die mittlerweile eine Gesamtschule ist. Die Seite dokumentiert die Geschichte des Schulstandorts, bewahrt Informationen über das schulische Leben vergangener Jahre und begleitet die Entwicklung hin zur heutigen Bildungslandschaft der Gemeinde.
Hierbei handelt es sich nicht um die offizielle Website der Schule. Diese finden Sie hier: https://www.gesamtschule-brieselang.de/

Das sollten Sie über Brieselang wissen

Die schulische Geschichte am heutigen Standort der ehemaligen Oberschule Brieselang reicht bis ins Jahr 1923 zurück.
Am 10. April 1923 wurde hier der erste Unterricht aufgenommen: Damals mit 112 Schülerinnen und Schülern in einem zunächst kleinen Schulgebäude.
Bemerkenswert ist: Der Unterricht begann sogar noch vor der offiziellen Gründung der Landgemeinde Brieselang (1925).
Das zeigt, welche Bedeutung Bildung bereits in der frühen Aufbauphase der Siedlung hatte. Die Schule gehörte damit zu den prägenden Einrichtungen des entstehenden Gemeinwesens.

altes Klassenbild der ehemaligen Schüler der Brieselang Schule Kopie
100 Jahre Oberschule Brieselang

Die Schule wächst und prägt Generationen

Über Jahrzehnte entwickelte sich der Standort weiter, wurde baulich ergänzt und an neue Anforderungen angepasst. Das Gemeindearchiv Brieseleang widmete der Hans-Klakow Schule zum 100-jährigen Schuljubiläum die virtuelle Ausstellung „Im Wandel der Zeit: eine Schule, viele Veränderungen“.

Zudem wurde zum 100-jährigen Bestehen 2023 ein großes Schul- und Gemeindefest veranstaltet, an dem sich mehrere Brieselanger Schulen beteiligten. Für die Gemeinde ein weiteres Zeichen dafür, wie stark dieser Ort mit der lokalen Bildungsidentität verbunden ist.

Was lernte und lernt man in der Hans-Klakow-Schule?

Schon als Oberschule verstand sich der Standort nicht nur als Lernort im klassischen Sinne, sondern als Einrichtung mit ergänzenden Ganztags- und Förderangeboten.

Zum schulischen Alltag gehörten und gehören unter anderem:

offene Ganztagsangebote wie Sport, Technik, Tanzen oder Hauswirtschaft

individuelle Förderung und Hausaufgabenbetreuung

Prüfungsvorbereitung im Abschlussjahrgang

sonderpädagogische Unterstützung durch Fachpersonal

Oberschule Brieselang am Schifahren in tirol

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Warum ist die Oberschule jetzt eine Gesamtschule?

Die Entwicklung Brieselangs als wachsender Wohnort führte zu steigenden Schülerzahlen und neuen Bildungsansprüchen.
Die frühere Oberschule stieß räumlich und strukturell zunehmend an ihre Grenzen und galt als stark sanierungsbedürftig.
Gleichzeitig entstand der Wunsch, mehr Bildungsabschlüsse direkt im Ort zu ermöglichen. Insbesondere die Perspektive, Schülerinnen und Schülern längere Bildungswege bis hin zum Abitur vor Ort zu eröffnen, erforderte neue Wege.
Mit dem Schuljahr 2021/22 wurde die Hans-Klakow-Oberschule daher in eine Gesamtschule umgewandelt.

Schulflur der Oberschule Brieselang

Steigende Schülerzahlen erforderten neue Lösungen

Die Umwandlung fiel in eine Phase starken Wachstums:
Während früher etwa 160 Schülerinnen und Schüler die Oberschule besuchten, musste die neue Gesamtschule rund 310 Lernende aufnehmen.
Das bestehende Gebäude konnte diese Entwicklung nicht mehr tragen. Als Übergangslösung entstand deshalb ein mehrgeschossiger Interimsbau mit zusätzlichen Klassenräumen.

Unterricht an der Brieselang Oberschule

Diese Ziele sind mit dem Neubau verbunden

Der geplante Neu- bzw. Umbau soll Schule und Gemeinde stärker miteinander verzahnen als der frühere Gebäudebestand.
Geplant sind Räume, die auch für außerschulische Bildungs-, Sport- und Kulturangebote genutzt werden können.
Die Planungen setzen bewusst auf Beteiligung der Schulgemeinschaft, um Lernräume zu schaffen, die unterschiedlichen Altersgruppen und Lernformen gerecht werden.

Was zeichnet die neue Gesamtschule aus?

Die Hans-Klakow-Gesamtschule arbeitet heute mit:
• offenem Ganztagsbetrieb in der Sekundarstufe I,
• inklusivem Unterricht („Gemeinsames Lernen“),
• mehreren Bildungsgängen, die unterschiedliche Abschlüsse ermöglichen.
Die verschiedenen Bildungsgänge sollen sicherstellen, dass möglichst jeder Jugendliche einen passenden Schulabschluss erreichen kann.

Woher hat die Schule ihren Namen?

Namensgeber der Schule ist der Bildhauer und Keramiker Hans Klakow (1899–1993).
Nach Ausbildung und Studium an Berliner Kunstschulen ließ er sich ab 1931 in Brieselang nieder, wo er als freischaffender Künstler arbeitete und die Ruhe des Ortes bewusst als Gegenpol zur Großstadt suchte.
Sein Werk widmete sich häufig einfachen Alltagsszenen und besonders Darstellungen von Kindern, die ihn künstlerisch inspirierten. Skulpturen Klakows finden sich bis heute im öffentlichen Raum verschiedener Städte, auch in Brieselang selbst. Der Künstler blieb der Gemeinde lebenslang verbunden; er lebte und arbeitete dort bis zu seinem Tod, und sein

Wohn- und Atelierhaus ist heute als Museum erhalten.
Diese enge lokale Verbindung erklärt zum Teil, warum eine Brieselanger Schule seinen Namen trägt: Sie versteht sich als Erinnerung an einen Künstler, der das kulturelle Leben des Ortes nachhaltig geprägt hat.
Aber Hans Klakow hat sich auch direkt auf dem Gebäude der Schule verewigt: Im Zuge des 2. Bauabschnitts – der 1935 teilweise fertiggestellt wurde – gestaltete der Bildhauer das Eingangsportal. Dort finden sich Relieffiguren von zwei Schulkindern, die auf das Portal blicken. Darunter ist zu lesen: „Ohne Fleiß kein Preis“ und „Aller Anfang ist schwer“.

Schule Brieselang im letzten Jahrhundert

Erinnerung bewahren: Darum gibt es diese Website

Mit der Umwandlung von Schulformen, Neubauten und organisatorischen Veränderungen verschwinden oft frühere Darstellungen und Informationen aus dem öffentlichen Raum.
Diese Website möchte deshalb einen kleinen Beitrag leisten, die Geschichte dieses Schulstandorts weiterhin zugänglich zu halten. Sie soll als Nachschlageort, als Erinnerung und als Dokument lokaler Bildungsgeschichte dienen.